Sie sind hier:  Bewuchs-Atlas-Projekt arrow Startseite
Organismen-Lexikon - Organismen-Datenblatt        Drucken     Seite empfehlen 


Annelida / Polychaeta / Canalipalpata / Serpulidae
Spirorbis spirorbis

Erstbeschreiber :  (Linnaeus, 1758)
Organismen-Typ :  Makrofauna

andere Organismen
Bitte zitieren Sie diese Seite:
Daehne, B.: Spirorbis spirorbis (Gewöhnlicher Posthörnchenwurm)
Bewuchs-Atlas, Hamburg/Norderney, www.bewuchs-atlas.de


Nationale Bezeichnungen
weitere Bezeichnungen einblenden

deutsch:Gewöhnlicher Posthörnchenwurm
englisch:hard tube worm, spiral tube worm

Aussehen, Kennzeichen, Erkennungsmerkmale

Der Wurmkörper ist asymmetrisch, der Kopf besitzt einen gestielten Verschlussdeckel und eine verzweigte Tentakelkrone. Der Wurm bildet runde, glattwandige Kalkröhren, die in der Aufsicht rechts gewunden sind. Der Durchmesser der Röhre beträgt bis 3,5 mm.

Geographische Verbreitung

Mittelmeer, Atlantik, Ärmelkanal, Nord- und Ostsee

Vorkommen, Habitat, Lebensraum

Man findet den Posthörnchenwurm auf Algen, besonders auf Fucus-Arten, aber auch auf Muschelschalen, Felsen und Steinen und auch auf künstlichen Hartböden und Wracks. Er lebt von der Gezeitenzone an abwärts. In Norwegen findet man ihn bis in 280 m Wassertiefe.

Biologie, Ökologie

Der im Vorkommen auf bestimmte Algen spezialisierte Wurm filtriert seine Nahrung aus dem Wasser. Die Röhre bietet zwar mechanischen Schutz, doch verhindert sie nicht Überwachsungen z.B. durch Moostierchen.

Bewuchsrelevanz und technische Auswirkungen

Aufgrund der geringen Größe und Stabiltät der Kalkröhren ist Bewuchs mit dem Posthörnchenwurm weniger dramatisch als bei anderen Röhrenwürmern, Seepocken oder Muscheln. Nichtsdestotrotz kann diese Art in Massen auftreten und dann erheblichen Bewuchs bilden.

Synonyme

[nicht vorhanden]


Internet-Links (Spirorbis spirorbis)
weitere Internet-Links einblenden

 ITIS    (www.cbif.gc.ca/pls/itisca)
 ITIS    (www.itis.gov)



Literatur
weitere Literatur einblenden

  • GILLANDT, L. (1979)
    Zur Ökologie der Polychaeten des Helgoländer Felslitorals. Helgoländer wiss. Meeresunters. 32: 35 pp.
  • NELSON-SMITH, A. (1967)
    Catalogue of Marine Fouling Organisms, Vol. 3 Serpulids. OECD: 79 pp.



Zeichnungen, Abbildungen und Karten

Viele kleine Posthörnchenwürmer (Spirorbis spirorbis und Spirorbis tridentata) sowie 2 größere Dreikantwürmer (Pomatoceros triqueter) auf einem Helgoländer Buntsandstein (2005)


Weitere Organismen dieser Gattung (Spirorbis)

[nicht vorhanden]



Maritimes Portal 3
palstek Verlag GmbH
LimnoMar